Nach Bedarf putzen ist das schlechteste was man machen kann

Während meiner Umfrage bekam ich sehr oft zu lesen das einige nach Bedarf putzen würden und das ihnen diese Antwortmöglichkeit fehlen würde. Deswegen möchte ich euch heute erklären warum es absolut falsch ist nur nach Bedarf zu putzen.

Wo soll ich nur mit der Arbeit anfangen?

Wer nur nach Bedarf putzt, stellt sich diese frage sehr oft. Irgend wann steht man auf und weis gar nicht mehr was man zuerst sauber machen soll. Die Kinder haben mit Eis in der Küche gekleckert, der Staubteppich auf dem Schrank wird langsam ekelig, auf der Toilette kleben Haare und Staub, die Wäsche türmt sich Meter hoch usw. Was soll man nur zuerst machen? Erst eine Maschine anschmeißen um nach dem essen die Wäsche aufhängen zu können oder doch lieber das Eis aufwischen damit niemand reintritt und es im Haus verteilt?

Ein Plan ist unerlässlich

Ich weis, ich wiederhole mich. In nahezu jeden Beitrag schreibe ich von Plänen aber nur weil sie so wichtig und nützlich sind. Es kommt natürlich immer zu unerwarteten Missgeschicken die beseitigt werden müssen. Mit einem Plan lässt es sich aber vermeiden eines Tages völlig überfordert vor allem zu stehen.

Jeden Tag ein Raum

Das kann man so als Faustregel nehmen. Jeden Tag widmet man sich einem Raum und zwei bis drei Aufgaben. Ich habe euch dazu ein Musterplan erstellt um es anschaulicher zu machen.

In diesem Plan ist Dienstag z.B das Schlafzimmer dran. Dieser Raum ist in der Regel sehr sauber da er selten verwendet wird. Auch wenn kein wirklicher Dreck zu sehen ist, sollte dieser Raum trotzdem jeden Dienstag geputzt werden.

Mit putzen ist ein Grundputz gemeint. Da werden die Wände mit einem Besen abgefegt um eventuelle Spinnweben zu entferne, von der Deckenlampe bis zum Nachttisch wird abgestaubt und die Matratze wird abgesaugt. Es ist keine Tiefenreinigung aber schon mehr als ein schnelles durchwedeln. Dinge wie Fegen, wischen oder auch Bettzeug wechseln sollte auch in einer Regelmäßigkeit gemacht werden aber nicht an den jeweiligen Räumen gekoppelt sein. Ich persönlich beziehe die Betten am Waschtag neu und habe das Fegen und wischen auf zwei tage festgelegt (an dem einen Tag das OG und an einem anderen das EG). Das ist einerseits nicht so optimal da der Dreck von unten nach oben und anders herum getragen wird aber für mich ist es mit zwei Kindern so am einfachsten. Da kann ich meine Kinder auf die jeweilige Etage schicken die gerade nicht gefegt wird.

Bekomme den dreh raus

Versucht anhand meines Musters euren eigenen Rhythmus zu finden. Eventuell passt der Waschtag besser am Donnerstag oder ihr müsst täglich waschen? Ändert den Plan so lange bis ihr eine komplette Woche genau nach Plan gemeistert bekommt und haltet euch ab da auch an euren Plan. Mit der Zeit läuft es so Routiniert das ihr gar nicht mehr an euren Plan denkt.

64 Kommentare zu „Nach Bedarf putzen ist das schlechteste was man machen kann“

  1. Letztendlich schützt ein guter und realistischer Putzrhythmus ja auch vor Überforderung! Nämlich dann, wenn Putzen nach Bedarf mit anderen Anforderungen kollidiert (Weihnachtsplanung, Geburtstag) . Ich mach das ähnlich wie im von Dir geschriebenen Artikel mit einem recht detaillierten Grundplan, der auch schaffbar ist. Er nutzt auch dann, wenn mal plötzlich überraschend Besuch vor der Tür steht und die Wohnung dann zumindest in einem ordentlichen Zustand ist. Putzen nach Bedarf erlaubt so etwas nicht und führt wohl mehr zu kleinen Peinlichkeiten.

  2. Es fängt schon damit an, dass ich keinen Bedarf darin sehe, jede Woche die Lampen abzustauben oder die Spinnweben zu entfernen. Das passiert „nach Bedarf“ – nämlich, wenn ich Spinnweben sehe oder Staub auf der Lampe. In meinem Leben – ich lebe jetzt 15 Jahre in einem eigenen Haushalt, 9 davon mit Kind – bin ich noch nie in die Situation, dass mich meine Putzaufgaben vor ein unlösbares Problem gestellt hätten. Kann ja sein, dass es Menschen gibt, die lieber alles nach Plan machen, aber eine generelle Verteufelung von ohne Plan halte ich für anmaßend.

  3. Bitte überprüfe deine Rechtschreibung und Grammatik genauer, dann kommen deine wertvollen Ratschläge sicher noch besser an.
    Ansonsten: Danke! Und: Schön, dass du da bist!

  4. Ich finde einen Putzplan für mich nicht umsetzbar. Ich habe es ehrlich versucht. Aber wenn einen Tag etwas dazwischen kommt, muss man diese Sache an einem darauffolgenden Tag nachholen. Aber woher die Zeit an dem Tag (er hat ja auch nur 24h) nehmen. Nach Bedarf putzen, heisst für mich, dass ich sofort etwas putze, was schmutzig ist. D.H. der klebrige Eisfleck wird sofort weggewischt und nicht erst an dem Tag ,wo diese Stelle laut Plan dran ist. Wenn ich genug Wäsche (bei mir 7kg) zusammen habe, schmeisse ich die Waschmaschine an und nicht erst, wenn es auf dem Plan steht. Für mich funktionieren solche Putzpläne einfach nicht. Aber vielleicht liegt es ja daran, dass ich arbeiten gehe.

  5. Ich finde Putzplan toll! Seit ich nach System putze (auch jeden Tag einen Raum, außer Sonntag), bin ich nicht mehr so unter Druck, wenn ich durchs Haus gehe!!! Ich weiß, es gibt einen Tag in der Woche, oder alle 2, wo ich mich ausgiebig darum kümmere, und das entlastet mich ungemein! Falls was dazwischen kommt…nicht tragisch, ich plane dann nach Bedarf um! Ich setzte es als Priorität…und freue mich total über das Ergebnis und gute Gefühl, alles ordentlich geschafft zu haben! LG Bine

  6. Es ist interessant. Schön wäre es, wenn du, Michelle, auf Rechtschreibung und Komma Setzung achten würdest. Das beginnt beispielsweise schon mit dem Titel “schlechteste, was man machen kann”…

  7. Für Menschen mit Beruf leider unrealistisch weil schlichtweg nicht in dieser Art und Weise durchführbar. Teilweise ist man ja froh, wenn man es zeitlich überhaupt schafft „nach Bedarf“ zu putzen.

  8. Oh je, was hast du für ein armes Leben, in dem sich, wie du selbst schreibst “Alles” um die Hausarbeit dreht. “Hausfrau aus Leidenschaft”, da bekomme ich Beklemmung beim Lesen.
    Fast alles im Leben ist wichtiger, als ein saubergeschrupptes Haus zu haben.
    Und daß es bei dir schon zu einer Mission geworden ist, halte ich in höchstem Maße bedenklich.
    Du siehst noch einigermaßen jung aus Michelle, wünsche dir von ganzem Herzen, daß du noch dahinter kommst, was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind.

  9. Für eine berufstätige Mutter ist das komplett unrealistisch! Jeden Tag einen Raum putzen…
    Wenn ich wie heute aus dem Büro komme, hänge ich noch schnell Wäsche auf und dann ab ins Freibad. Da gönne ich mir gerne die Zeit mit meinen Kindern. Und wen die Unordnung und Schmutz bei uns stört… der besucht uns lieber nicht. Solch perfekten Menschen sind mir ehr unheimlich… sorry!

  10. Ganz ehrlich, so was Dämliches (voller Rechtschreibfehler) habe ich selten gesehen… Das kann man als Hausmutti durchziehen, aber nicht wenn man “nebenbei” Vollzeit arbeitet und kleine Kinder hat. Betten absaugen ist einfach dumm und überflüssig und Spinnen wöchentlich entfernen? Wo wohnst du denn? Viel Spaß dabei… Aber hör auf, Leuten vorzuschreiben, wie sie leben sollen!

  11. Endlich jemand der mich versteht ! Ich bin viel zu faul um nach Bedarf zu putzen. Wenn man dran bleibt reicht es drüber zu wischen statt Stunden zu schrubben… Ergo verbringt man nicht soviel Zeit mit Haushalt. Ich verbringe tgl weniger Zeit mit Haushalt und allem Drumherum als alle aus meinem Umfeld und hab aber die sauberste WHG von allen. ?

  12. Ich bin ehrlich erschrocken, wie gemein einige Komentare sind. Wenn‘s einen stört, wie und über was hier geschrieben wird, sollte es nicht lesen, bzw. sich andere Blog‘s suchen. Ich bin auch kein großer Freund von Plänen, da sie bei mir nicht funktionieren, aber ich finde es immer interessant, wie andere ihren Alltag meistern. Als Teilzeit-berufstätig Mutter von zwei Kindern wächst mir der Haushalt auch allzuoft über den Kopf. Bin halt kein Haushaltsfan. Maße mir aber nicht an, andere für ihre Lebensweise zu verurteilen!!! Jeder so wie er mag. Liebe Grüße

  13. Ja, ja die Rechtschreibung !
    Beim Dreck wegmachen braucht man die auch nicht, oder ?
    Aber eine Sache wollte ich noch anmerken:
    „Eines schickt sich nicht für alle“
    … hat Goethe schon vor mehr als 250 Jahren gewusst.

    Noch eine schöne Putzorgie wünsche ich Euch allen … ?

  14. Interessanter Plan, für mich leider nicht umsetzbar. Zu oft kommen bei mir unvorhergesehene Aufgaben dazwischen (Garten, Verarbeitung der Gartenerzeugnisse, Tiere krank, Kinderstreit, Freizeitaktivitäten mit den Kindern, akutes Kuschelbedürfnis der Kinder,…). Und wenn ich mir wirklich mal die Zeit stehle und einen Raum richtig gut eine Stunde lang intensiv putze, kann ich sicher sein, dass die Kinder in der Zwischenzeit im Rest des Hauses totales Chaos machen.

    Geberell finde ich es nicht OK die Methoden der anderen zu verteufeln – sei es Putzplan oder „nach Bedarf“. Ich persönlich putze nach Bedarf und bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Aber ich denke es ist so sauber wie es mit 4 nicht schulpflichtigen Kindern sein kann. Ich habe für die seltenen Putzaufgaben Notizen im Kalender, damit ich sie nicht total vergesse (zB Heizraum, Spülerpflege, Bad Großputz, …)

  15. Hää? Der einzige Grund, warum deiner Meinung nach Bedarf putzen schlecht ist, ist weil der Berg an Arbeit zu groß wird?

    Wenn man alles gleich macht, entsteht doch gar nicht erst ein Berg? Versteh das positive Feedback nicht

  16. Ich putze, also bin ich….

    Bestimmt werden Deine Kinder rückblickend eines Tages feststellen, dass das Schönste an Ihrer Kindheit die wöchentlich entstauben Deckenleuchten waren… oder die regelmäßig abgefegten Wände im Schlafzimmer…

    Bei uns gibt’s Dreck. Und wenn’s nötig ist, wird er weggemacht.
    Mein Leben ist keine To – Do – Liste.

    Frohes Weiterfeudeln nach Plan 😉

  17. Ich bin auch erschrocken wie böse Menschen sein können.
    Warum zum Teufel lest ihr diesen Blog oder macht euch auch noch die Mühe ein Kommentar abzugeben nur um jemandem zu sagen was für euch nicht in Frage kommt?!

    Vielleicht gibt es Menschen in dieser Gesellschaft die nicht nach der guten alten Schule erzogen wurden.
    Die nicht mal wissen wie Staub wischen geht.
    Geschweige denn einen Haushalt zu leiten.
    Ausserdem wurde geschrieben das man den Plan doch so anpassen kann bis er zu einem passt.
    Blogs wollen doch nicht euer Leben bestimmen aber vielleicht anregen!!

    Wir sind echt ein intoleranter Haufen von Idioten geworden 🙁
    Dann auch noch Leichtsinnsfehler zu kritisieren(unglaublich)

    Ich danke allen Menschen die sich Mühe machen Blogs zu führen.
    Und was ich davon mitnehme entscheide ich selber!!!

    Der Putzplan wird ausprobiert;-)

    Liebe Grüße Lina

  18. Ich bin überzeugte „nach Bedarf“ Putzerin. Mein Lebensraum muss nicht clean sein. Frei nach dem Motto: Bei uns kann man vom Boden essen, es findet sich immer etwas! ?

  19. Ich bin jetzt auch total enttäuscht, wie negativ, ja agressiv Kommentare sein können. Hätte ich auch mit meinen über 50 Jahren nicht gedacht. Dein Putzplan ist eine Anregung und das ist gut so. Grundsätzlich gibt’s ja weniger zu reinigen und geht schneller, wenn man regelmäßig putzt. Bei mir klappt das aber leider nie-obwohl ich das schon oft ausprobiert habe. Da kommt dann sehr oft was dazwischen. Und wenn ich abends um 18.00 Uhr oder noch später von der bezahlten Arbeit nach Hause komme, die Kinder warten aufs Abendbrot oder dass sie erzählen können vom Schulalltag, da fehlt mir dann schlichtweg die Energie, einen Raum oder auch nur eine Kloschüssel zu putzen! Und bei den momentanen Temperaturen, wo es in meiner Wohnung morgens um 6.00 schon 29° hat, kann ich mich gerade noch aufraffen zum Betten und Wäsche machen und das Picknick für einen Baditag vorzubereiten. Es braucht extrem viel Selbstdisziplin so einen Wochenplan umzusetzen. Aber es gibt Menschen, die dazu fähig sind und zu denen gehörst Du offenbar auch. Sogar Zeit für diesen Blog findest Du noch! Hast Du vielleicht eine gute Seele, die Dich ab und zu bei der Betreuung Deiner Kinder unterstützt?
    Lass’ Dich nicht einschüchtern von herablassenden Kommentaren, vielleicht kann der eine oder andere doch was daraus entnehmen.

  20. Hallo.
    Ein Kommentar zu den Kommentaren:
    Wer einen Blogeintrag mit diesem Titel beginnt macht erst einmal alle schlecht, die nach Bedarf putzen. Und die das für sich so als praktikabel, realistisch und völlig in Ordnung betrachten. Da darf man sich nicht wundern, wenn diese Menschen, zu denen auch ich gehöre, sich angegriffen fühlen und entsprechend in den Kommentaren reagieren.
    Bevor jetzt wer meckert, gelesen hab ich den Beitrag natürlich für Anregungen, wie es vielleicht besser geht. Aber man kann mit Kindern einfach nicht nach Plan putzen. Und Wäsche wasche ich möglichst dann, wenn das Wetter so ist, dass sie auch trocken wird. Genauso wie der Garten immer dran ist, wenn vom Wetter nötig oder möglich…
    Also mehr Toleranz auf allen Seiten und etwas Flexibilität im Denken kann hier nicht schaden.

    Viele Grüße

  21. Ich bin eine nach Bedarf Putzerin und hätte gern manchmal mehr Plan. Damit ich mehr Zeit für schönere Dinge habe. Aber das geht auch wieder weg. Auf dem Sterbebett werde ich nicht an mein sauberes Bad denken. Aber eben, Soll ja jeder machen wie er mag!
    Und ich würde mir von einigen Schreibern hier mehr Respekt und Toleranz wünschen.
    Ich danke Dir für die Anregung und Mühe, die Du Dir gemacht hast. Herzliche Grüße Kerstin

  22. Hallo zusammen,
    für mich war es eine tolle Anregung. Ich setze es weitestgehend um und für mich funktioniert es super. Wir sind eine 5köpfige Familie mit drei kleinen Kindern und auch noch berufstätig.Ich versuche meine Hausarbeit fertig zu bekommen, wenn die kleinen im Bettchen sind. Das ist für mich die beste Lösung.
    Es kann doch jeder handhaben wie er möchte bzw. kann.
    Danke für die tolle Anregung und echt schade , dass sich viele so angegriffen fühlen und über Rechtschreibung aufregen. Wirklich traurig ?

    Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sommer und weiterhin viel Spaß im Leben ??☀️
    Lg
    Uli

  23. Wieder so jemand der nur seinen Weg für richtig hält und den anderen als falsch. Letzten Endes ist es doch so dass auch dort die einen mir den Plan besser klar können die anderen nicht. Wenn es so wie gekommen ist wie du am Anfang beschreibst, dann hat man beim nach Bedarf putzen den Bedarf verpasst und eben bunt nach Bedarf geputzt sondern eben zu lange hat nicht. Ein Plan schützt im Grunde nicht davor dass das Kind im unpassenden Moment Eis kleckert. Am besten lernen Kinder ihre Spuren direkt zu beseitigen. Eben will dann Herr der Bedarf da ist es wegzuraumen, und man selber mehr es auch, dann ist immer sauber und ein Plan nicht mehr wirklich nötig. Mit einmal die Woche wischen sähe es hier absolut nicht sauber aus. Wäsche läuft hier ständig. Ich habe hat gibt die Zeit mich an einen Plan zu halten. Wir machen daher was anfällt. Spinnweben wenn sie da sind und nicht einmal die Wochen weil es eben auf dem Plan steht. Zeitverschwendung wäre das bei uns.

  24. Jeder wie er will! Ich putze teilweise nach Plan und nach Bedarf! Jede Woche Betten absaugen und Wände abkehren…. das ist eindeutig verschwendete Zeit! Hatte vor kurzem die Entscheidung zu treffen ob ich wieder ganztags arbeiten gehe oder weiter Teilzeit arbeite. Da mein Sohn schon 15 ist habe ich mich für die Arbeit – natürlich neue Herausforderungen – entschieden und nicht mit dem Putzwedel den ganzen Tag herumlaufen. Wie gesagt- jeder wie er will.

  25. Putzen nach Plan, mir stellen sich bei solchen Artikeln sämtliche Haare auf!
    Das Leben sollte schon mehr, als nur aus putzen bestehen…
    Ich wasche Wäsche, wenn die Maschine voll ist und nicht weil es laut Plan getan werden muss.
    Küche und Bad reinige ich täglich und sollte irgendwer, irgendwann, irgendwo im Haus, etwas verschütten, oder ähnliches, wird es sofort weggewischt, weggekehrt!
    Jemand, der den ganzen Tag beschäftigt ist, wird wohl kaum nach Plan putzen …und selbst wenn ich Zuhause wäre, käme mir so ein „ich muss unbedingt putzen Plan“ nicht in den Sinn.
    Menschen die ihre Räumlichkeiten sauber haben wollen, benötigen so einen , für mich, total überflüssigen, Plan nicht.
    Liebe Hausmutter, fang an zu leben und fang an zu chillen!!!

  26. Hallo Michelle,

    danke für die Arbeit, die Du Dir gemacht hast. Ich werde auf alle Fälle etwas davon mitnehmen, wenn ich auch nicht dafür gemacht bin so nach Plan zu putzen. Hauptsächlich schreibe ich Dir aber diesen Kommentar, weil mich die unmöglichen, bösen Kommentare von einigen Leuten hier aufregen. Zieh Dir das bitte nicht rein, diese Menschen diskreditieren sich durch ihr Verhalten selbst. Es ist immer wieder erschreckend den immer weiter um sich greifenden Werteverfall zu sehen. Wie armselig ist es sich selbst aufwerten zu wollen, indem man andere Menschen nieder macht?

    Ganz liebe Grüße
    Gabriela

  27. Danke für die Anregungen. Ich putze sehr gerne nach Plan.So ist jeder Raum 1x wöchentlich generalüberholt.Und zwar seit Jahren, trotz Berufstätigkeit.
    Selbstverständlich wird auch zwischendrin gesäubert was nötig ist.
    Ärgere dich nicht über einige Kommentare,die ich als sehr respektlos empfunden habe.
    LG

  28. Liebe Michelle, sicherlich gibt es nicht nur einen Weg, wie man das Zuhause pflegen kann und bestimmt nicht nur den einen richtigen Weg. Aber trotzdem enthält dein Beitrag interessante Anregungen.
    Wem sie nicht gefallen, der kann es ja anders machen.
    Unterste Schublade ist es aber sich mit gehässigen Kommentaren zu Wort zu melden. Bei derartigen Kommentaren stellt sich für mich die Frage nach der Kinderstube.

  29. Alleine die Überschrift ist schon lächerlich.
    Nach Bedarf putzen heißt für mich nach dem Aufstehen zu saugen und eventuell die Oberflächen zu Putzen, vor dem Zubettgehen alles ordentlich hinterlassen und ALLES sofort zu putzen wenn etwas schmutzig ist, da wird doch kein Eis tagelang irgendwo liegen gelassen.
    Alles andere wird geputzt wenn es nötig ist, so einfach.
    Dafür brauche ich keinen dummen Plan der unmöglich bei Schichtarbeit ist, sondern zwei gesunde Augen.

    Aber so ist das wenn man im Deutschunterricht Anscheind lieber geschlafen hat und nur Mutti geworden ist.

  30. Vorab gesagt, auch ich liebe es wenn ich etwas lese das korrekt geschrieben ist. Ich bin allerdings kein Experte. Nun steht doch hier der Putzplan zur Frage, nicht die Fähigkeit der Autorin grammatikalisch absolut korrekt zu sein. Ja, es wäre toll wenn jeder eine Eins in Rechtschreibung und Grammatik in der Schule gehabt hätte, aber ich denke es steht uns nicht zu, die junge Dame anzuprangern. Wer die Fehler nicht mag, liest eben nicht weiter.
    So, und jetzt könnt ihr mich nach Lust und Laune korrigieren.

  31. Wenn ich über ein derart “wichtiges” Thema referieren möchte, dann sollte ich in der Lage sein, dies auch in eine perfekte Form zu bringen. Immerhin ist das hier ÖFFENTLICH. Deshalb weiß ich nicht, warum die Kritik hier als “böse” und “gemein” bezeichnet wird. Wer etwas veröffentlicht, muss mit sowas rechnen.

    Und ja, richtig, nicht jeder muss eine 1 in Rechtschreibung haben, aber die Rechtschreibung überzeugt (mit). Wenn’s nicht so klappt mit der Rechtschreibung, kann man doch ein Video für Youtube erstellen! 😀

    Und um zum eigentlichen Thema Putzen zu kommen: Ich würde mir NIE irgendwelche Verpflichtungen bezüglich des Putzens auferlegen, da gibt es schönere Dinge, die ich tun kann. Und meine Wohnung ist so sauber, wie sie sein kann, mit einem großen, haarigen Hund.

    Aber nichts destotrotz: An den Kommentaren sieht man – der Artikel rüttelt auf. 🙂 🙂 🙂

  32. Danke für den Artikel!

    Höre bitte nicht auf diese Idioten, die gemeine Dinge schreiben! Denn wer Zeit hat sowas zu verfassen, der hängt eh zu viel am Handy!

    Man pflegt seinen Körper doch auch und nicht erst, wenn er stinkt und eklig ist! Der Raum, in dem man wohnt ist sozusagen der weitergeführte Körper!

    Außerdem ist doch Haushalt machen auch wie ein Hobby zu sehen, wenn es einem Spaß macht , ist es doch toll!

    Es sind so viele Spinner da draußen unterwegs!

  33. na dann…..ich bin auch hausfrau und hab 3 kinder und 2 hunde. putzen nach plan ist bei mir nicht. nach vielen jahren hab ich für mich einen guten weg gefunden. jeder von uns hat seinen eigenen wäschekorb im zimmer stehn. ist er voll, kommt er runter und ab in die waschmaschine. einmal in der woche wird der boden nass gewischt…überall. ebenso das bad. ich mach jeden tag eine stunde hausarbeit…der rest ist eher freizeit. jeden tag wisch ich mit dem swiffer staubdings über die möbel, somit kein staub mehr und geht ratzfatz. ein roboterstaubsauger läuft hier auch jeden tag einmal, und einmal die woche komm ich dann mit dem staubsauger. waschbecken, dusche und wc werden jeden tag mit einem tuch von staub befreit, nachdem ich geduscht hab ( zeitaufwand keine 3 mn). ja das wars…der rest ist nach bedarf ?. plan ist mir zu anstrengend und zu zeitaufwendig, aber viel spass dabei ?. ahja….grossschreibung geht bei mir nicht, button ist kaputt ?

  34. Ich habe mir die Zeit genommen und alle Beiträge gelesen (obwohl ich drei Kinder habe und berufstätig bin!) also, Putzen muss ja nun schon mal sein, egal ob nach Plan oder nicht! Und nun jemanden so anzugreifen – tut mir leid aber DAS verstehe nun wirklich nicht! Ich bin erschrocken über soviel Aggressionen und Engstirnigkeit und Leute die nichts anderes zu tun haben als zu kritisieren! Da putze ich lieber ein bisschen!

  35. Ich putze nach Bedarf und bin auf den Artikel aufmerksam geworden weil ich dachte jetzt lerne ich, warum ich das falsch mache und wäre gar nicht abgeneigt gewesen mein Putzverhalten zu ändern, wenn es eine richtige Erklärung und Begründung gegeben hätte. ABER, dass beim Putzen nach Bedarf die Toilette klebrig wird und Haare und Staub dran kleben, das gibt es ja gar nicht!! Denn bevor die Toilette so aussieht, erkennt man ja schon den Bedarf und putzt sie eben. Das Gleiche gilt für alle anderen Räumlichkeiten oder Einrichtungen. Das ist ja das Schöne am Putzen nach Bedarf, es wird nichts so dreckig dass es so ekelig ist und es häuft sich auch nichts weil der Bedarf ja erkannt wird und danach gehandelt wird. Also ist dieser Artikel aus meiner Sicht leider ein totaler Reinfall, ich dachte wirklich ich würde was lernen, stattdessen gabs nur Wahrheitsverdrehungen um den Putzplan gut dastehen zu lassen.

  36. Hallo zusammen,
    ich finde es immer wieder erstaunlich, wie offen sich zeigt, dass Menschen mit sich nicht im Teinen sind. Statt sich vorrangig über die Sache und den Inhalt “auszutauschen“, wird der Holzhammer herausgeholt und drauf gehauen. In meinen Augen ist das die beste Art zu zeigen, wie wenig Sozialkompetenz in diesen Menschen steckt. Rechtschreibung? Grammatik?
    Hallooo! Was soll dieser Unsinn? Es gibt kaum noch jemanden, der das zu 100% beherrscht. Woran das liegt, damit können wir eine neue Diskussionsrunde eröffnen.

    In dem Artikel fühlte ich mich nicht im Geringsten angegriffen oder verurteilt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich derartige Artikel lese, schaue ob da etwas für mich dabei ist, was ich lernen kann oder noch nicht wusste. Wenn nicht, dann ist das so. Es gibt genug andere die das mit dem Haushalt UND Kinder, teilweise auch ohne Kinder, in keinster Weise auf die Kette kriegen. DAS ist der/die hier Angesprochene.

    Wer meint, dass er/sie alles im Griff hat, nicht unzufrieden ist und mit seinem Stil glücklich ist, der braucht sich auch nicht angegriffen fühlen und hakt es, im Bestenfall “kommentarlos“, ab und blättert weiter.

    Wer meint fehlerfrei zu sein, der möge den ersten Stein werfen!!!

    Michelle hat für sich diesen Weg gefunden und teilt ihn mit anderen Menschen.

    Und ich bin froh, dass es heute noch leidenschaftliche Mütter mit Hausfrauentätigkeit gibt. Jedem so wie er will/kann/möchte. Uns allen hat es nicht geschadet, nach der Schule in ein sauberes, warmes zu Hause mit Mittagessen auf dem Tisch zu kommen. Dass jemand da ist, dem man erzählen kann wie blöd der Lehrer wieder war oder von der guten Note, die man heute wieder bekommen hat. Und der leckere frisch gebackene Kuchen auf dem Kaffeetisch.

    Und nun mal zum Thema an sich: ich arbeite Vollzeit, früher Teilzeit, konnte meinen Kindern das nicht durchgängig in dem Maße bieten. Es war oft unaufgeräumt, heute noch, und man konnte/ kann nicht vom Boden essen. Mir fehlt die Zeit. Manchmal muss ich auf mich achten (gesundheitlich) und einfach alles so lassen. Ich mag es ordentlich und sauber. Geht aber nicht immer. Immer wieder kommen auch ungeplante Dinge dazu. Viele Termine etc.

    Heißt: ich bin Bedarfsputzerin. Komme auf keinen Fall mit einem Plan hin. Und doch erinnerte mich dieser Artikel daran, dass es mir manchmal etwas an Selbstdisziplin fehlt und ich tatsächlich manches auflaufen lasse.

    Daher vielen Dank für diesen Artikel, Michelle.

    Lass Dich nicht entmutigen von Menschen, die das Wort Wertschätzung nicht kennen und sich scheinbar für fehlerfrei halten.

    Unsere Gesellschaft geht den Bach runter….. bei so wenig Anstand, Toleranz, Respekt und Wertschätzung!
    Was bringt ihr Euren Kindern bei?

    Ach so nochwas….es gibt bestimmt Fehler in diesem Text, weil auch mit Handy geschrieben.
    Aber ich stehe zu meinen Fehlern….nicht nur die im Text!

    Und trotzdem liebe Grüße an alle hier 🙂

  37. Bravo Dorie, das ist mal ein netter Beitrag. DEM KANN ICH NUR ZUSTIMMEN
    ooops das ist gramatikalisch wohl auch nicht so einwandfrei

  38. Gibt es noch was Anderes als Putzen im
    Leben?
    Ein organisierter Haushalt erleichtert sicher den ganzen Aufwand, der damit verbunden ist. Aber nur weil Donnerstag oder was auch immer für ein Tag ist, muss ich doch keinen festgesetzten Putzplan ableben. Vielleicht sind ja gar keine Spinnweben an der Decke oder Wollmäuse unterm Klavier.
    Küchenflächen und Toilette sind Ausnahmen und bei mir aus hygienischen Gründen jeden Tag dran. Alles andere ist sinnentleerte Arbeit!

  39. Also richtig erklärt warum man nicht nach Bedarf putzen soll ist das hier nicht…
    Wenn sich die Wäsche schon türmt und die Toilette ekelig ist, ist der Bedarf aber schon sehr lange da 😉
    Ich putze auch nach Bedarf und die Wohnung ist tiptop. Einen Raum zu putzen, nur weil es gerade auf dem Plan ist, obwohl alles sauber ist betrachte ich als verschwendete Lebenszeit.

  40. Wow! Ich muss sagen, ich hab diesen Artikel gelesen und dachte mir gleich: „Wow, jeden Tag Spinnenweben entfernen? Ne also so überordentlich will ich gar nicht sein! Sehen alle anderen das genauso?!“, hab die Kommentare gelesen und bin nun geschockt – so schlimm ist es doch nun auch nicht, dass es uns Faulen zu viel ist so viel zu putzen, dass man deshalb so ausfallend werden muss…

    Ich denke was alle negativen Kommentare sagen wollten: es ist toll dass du es schaffst so ordentlich zu sein – wir Faulen haben nicht die Muße und das Durchhaltevermögen zu schaffen, was du schaffst! Respekt dafür! 🙂

  41. Hallo,
    Also ich fühle mich schon belehrt und fast schon gemassregelt, ohne dass Michele mich oder meine individuelle Situation und Erfahrung kenbtkennt. Das geht schon mit der Überschrift los, da werde ich ja direkt angesprochen und das was ich tue als schlecht bzw “schlechteste” ist bezeichnet .

    “Wo soll ich nur mit der Arbeit anfangen?

    Wer nur nach Bedarf putzt, stellt sich diese frage sehr oft. Irgend wann steht man auf und weis gar nicht mehr was man zuerst sauber machen soll.”

    Nö, stimmt bei mir einfach nicht. Ich kann auch ohne Putzplan Prioritäten setzen und weiss ehrlich gesagt nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll. Gerade wenn das Kind wie in deinem Beispiel mit dem Eis kleckert, putze ich doch nach Bedarf und nicht nach Plan. Dein Beispiel führt damit ab adsurdum, was du damit eigentlich sagen möchtest.
    Ich denke, du hast für dich in deiner ganz persönlichen Situation und Charakter etc die Erfahrung gemacht, dass für dich Putzpläne besser sind und das ist auch genau für dich ok so. Aber nicht jeder ist wie du gestrickt und nicht jede ist Vollzeitmutter. Ich zB nicht. Ich arbeite im Schichtdienst mit sehr unterschiedlichen Tages–und Wochenstundenzahlen, hab ne Menge privater Termine und daher sehr unterschiedlich Kraft, Zeit und Motivation zum Putzen.

    Ich denke ich fasse zusammen, was hier an Gegenwind kam : du kannst nicht von dir auf andere schließen. Und du solltest uns nicht belehren, wenn du uns nicht kennst. Wir haben unsere eigenen Erfahrungen damit gemacht und die sind legitim.

    Vielleicht haben wir dich missverstanden, dann solltest du vielleicht in Zukunft anders formulieren. Der – sorry–oberlehrerhafte bzw besserwisserische Ton kam jedenfalls nicht gut an, sondern reizte zum Widerspruch und dein Beispiel funktioniert einfach nicht. (Haus)frauen leben heutzutage sehr unterschiedliche Leben, was bei der einen funktioniert, ist nicht automatisch der Königsweg. Schon deine Überschrift kam aber als Pauschalurteil rüber.
    Dafür war dann der Text drunter zu wenig überzeugend und einfach nicht passend. Ich kenne keine Zahlen, aber ich vermute, Vollzeitmütter sind in der Minderheit und die meisten haben so ihre eigenen Erfahrungen mit und ohne Putzpläne gemacht, die du nicht einfach vom Tisch wischen kannst.
    Bemerkungen über Ortographie finde ich generell unpassend und am Thema vorbeifahren, auch wenn ich zugeben muss, dass dieser “oberlehrerhafte” Ton zu solcherart Bemerkungen reizt. Man muss aber nicht im gleichen Ton kontern.

    Vielleicht formulierst du das nächste Mal einfach anders und berichtest über deine ganz persönlichen Erfahrungen und regst vielleicht an, einen Purzplan mal auszuprobieren. Aber urteile und verurteile nicht pauschal. Denke vielleicht daran, dass du an sehr unterschiedliche Menschen schreibst. Auch an solche mit mehr Erfahrungen oder gänzlich anderen Lebenswelten oder Charaktere. Möchtest du auch zB 50-jährigen Frauen, die 4 Kinder großgezogen und berufstätig sind erklären, was sie falsch machen?Sicher nicht.

    Liebe Grüße
    Ärratz

    PS: ich bin nicht fauler als die Artikelschreiberin, ich habe wie viele andere schlicht deutlich weniger Zeit für solch eine gründliche Haushaltsführung. Und meine ganz eigenen Erfahrungen gemacht, die Michele aber offenbar nicht akzeptieren mag. Ladtnotleast sind unterschiedliche Haushalte auch unterschiedlich aufwendig.

  42. Ich finde so einen Putzplan nicht schlecht. Er kann als Anleitung dienen, seinen eigenen Plan aufzustellen. Ich würde eher an einem Tag das OG komplett reinigen und an einem anderen Tag das UG. Dann ist man in 2 Tagen damit durch. Wenn man Familie hat jede Woche, wenn man Single ist, reicht es, alle 14 Tage. Was mich wundert, benutzt Michelle keinen Staubsauger? Ich benutze nie einen Besen sondern immer den Staubsauger vor dem Wischen.
    Liebe Grüße😍

  43. Arme Michelle, sie hat einfach nur einen Plan veröffentlicht, nach welchem man seine Wohnung oder sein Haus putzen kann, und erhält hier so viele unqualifizierte, z.T. sogar hasserfüllte Kommentare. Was ist bloß mit euch los da draussen?? Ist es das wert?
    Warum nicht einfach mal DANKE sagen und es dann so machen, wie es für einen selbst richtig ist. Und wenn man beim Lesen merkt, dass es nichts für einen ist, dann kann man mit der ZURÜCK-Taste was anderes auswählen. So einfach ist das. Frieden in uns und Frieden nach draußen. Fühlt sich echt besser an. Jetzt erhalte ich wahrscheinlich auch einen shit storm. Sei´s drum. Dir alles Gute, Michelle.

  44. Ich hatte früher mal eine Putzroutine.
    Die ist allerdings, seitdem ich Kinder habe, hin. Ich nehme mir solche Pläne immer mal wieder als Anlass meine Abläufe zu überdenken, aber irgendwie schaff ich das nicht lange.
    Ich ziehe den Hut vor allen arbeitenden Mutti’s, die das so hinbekommen. Aber mal Hand auf’s Herz:
    Ohne ständige Unterstützung von Oma und Opa kann man als Vollzeitbeschäftigte mit Kleinkindern solche Pläne nur sehr schlecht erfüllen ohne das es zu lasten der Kinder oder der eigenen Kräfte geht.
    Ich bin für mich an dem Punkt: ich putze nach Bedarf und habe soweit Ordnung, dass ich mich nicht schämen muss. Bei uns wird gelebt und das darf man auch sehen. Und wenn da eine Spinnewebe hängt, dann sei’s so. Gibt schlimmeres.

  45. Ein toller Beitrag, die daraus resultierenden Kommentare sind ein wahrer Augenschmaus. Es wird sich über die Rechtschreibung ausgelassen, dabei kommt es widerum zu Rechtschreibfehler – wenn ihr einen findet, könnt ihr ihn behalten. 😉

    Manche nehmen es al Anreiz und versuchen sich an ihrem eigenen Putzplan und geben dies hier kund. Andere versuchen sich an einem Plan und schweigen. Wir erfahren nicht ob es funktioniert und/oder was sie für sich umsetzen konnten.
    Andere lesen den Text und vergessen ihn wieder, weil er sie nicht weiterbringt.
    Und nun der besondere Spezialfall, Menschen die den Text nicht verstanden haben und sich zudem noch persönlich angegriffen fühlen. Vielleicht sind diese Damen einfach nur neidisch auf Michelle.
    Eine vollzeit Hausfrau die nach Hausarbeit und Kinder tatsächlich noch die Zeit gefunden einen Blog zu schreiben. Eine Mutter von Zwei Kindern, die vermutlich verheiratet. Die also ihrem Mann jeden Abend noch eine Warme Mahlzeit zubereitet, nachdem sie vielleicht den Kindern bei den Hausaufgaben geholfen hat, sie vom Sport und/ oder Musikunterricht abgeholt hat. Alles im allem vermute ich einfach mal, dass sie auch einiges an Terminen hat.
    Genau aus diesem Grund ist es unerlässlich einen “Plan” zu haben. Und dieser kann jeder für sich selber erstellen. Mit individuell auf seine Bedürfnisse angepasster Putzplan. Der vermutlich nicht einmal eine Stunde des Tages einnimmt. Ein Putzplan der natürlich das “Bedarfsputzen” NICHT ausschließt! Wenn das Eis am Freitag im EG auf den Boden tropft wartet man natürlich nicht bis Montag wenn “EG wischen” auf dem Plan steht. Der Fleck wird dann ebenfalls weggewischt!
    Es wäre für einige angebracht gewesen vorher etwas mehr nachzudenken und dann einen Kommentar zu hinterlassen. Gerade dann beim Versuch kluge Gegenratschläge zu geben.

    Ich selber habe meinen eigenen Putzplan. Diesen habe ich schon seit Jahren. Neue Anregungen über meine Haushaltsführung habe ich keine gefunden. Ich bin einfach nur über die vielen “Hass-“Kommentare erschüttert.

    Es wird sicherlich wieder gestöhnt, dass man ja einen acht Stunden Arbeitstag hinter sich hat und völlig erledigt nach Hause kommt. Das ist bei anderen auch so und sie schaffen es trotzdem sich um den Haushalt zu kümmern und noch schnell nebenher ein Abendessen auf den Tisch zaubern, die Kinder ins Bett bringen und danach noch zur Chorprobe oder zum Sport gehen. So was nennt man Zeitmanagement. Oder auch Familie, in der die Kinder zur Selbststänigkeit erzogen und somit im Rahmen ihrer Fähigkeiten im Haushalt mithelfen und einen Ehemann, der auch Aufgaben übernimmt – er kümmert sich unter anderem um den täglichen Abwasch – nach einem acht Stunden Arbeitstag wohlgemerkt. 😉

    In diesem Sinne, viel Spaß bei der Hausarbeit.

    Grüße Becky

  46. Hallo Michelle, danke für Deine Ausführungen und Anregungen!
    Was ich oder andere Leser daraus machen- sollte man für sich entscheiden! Es ist Deine Welt und wenn Du darin aufgehst, dann ist es ganz allein Deine Sache.
    Sauberkeit im Haus ist auch für mich wichtig- aber noch wichtiger für mich ist ZEIT!
    ZEIT ist etwas, was sich nicht zurückholen lässt-Zeit ist eine Ressource die man nicht auffüllen kann! Du bist noch jung, aber irgendwann werden sich vielleicht auch bei Dir die Prioritäten ändern…Bis dahin wünsche ich Dir alles Gute!
    Ach ja, wegen Deiner Rechtschreibung, darauf hattest Du bereits hingewiesen…und daher glaube an Dich und dass, was Du gerne machst!
    LG
    Bibi

  47. Schon seltsam, wie gehässig in der Anonymität auf andere eingedroschen wird. Man liest einen Beitrag über das Ordnung halten (warum wohl) und sagt dann der Schreiberin auf den Kopf zu, dass sie ihr Leben mit dem Putzen vergeudet. Aha, schräg. Ich glaube ja, dass vielen der Haushalt wirklich über den Kopf wächst, weil sie maximal den täglich anfallenden Kram halbherzig erledigen und ansonsten das Haus verlottern lassen. Das gibt Leidensdruck und dann liest man halt entsprechende Beiträge, die einen auf die eigenen Versäumnisse hinweisen.
    Also, ich lese diesen Beitrag, weil ich ein großes Haus habe, genug Zeit noch dazu und es gerne ordentlicher haben möchte. Da wird nur mit Konsequenz und Regelmäßigkeit was draus werden. Wenn ich das Bad nach Bedarf putze, brauche ich locker zwei Stunden dafür. Gehe ich wöchentlich ein- bis zweimal durch, ist das Thema in einer halben Stunde erledigt. Persönlich habe ich mir angewöhnt, täglich ca. 30 min in die täglich anfallenden Arbeiten zu investieren (Geschirr, Wäsche, Betten machen, Zeug verräumen) und 30 min. in die wöchentlich notwendigen Tätigkeiten ( Bad, WC, Staubsaugen, Fenster,..) Damit komme ich recht gut zurecht und das Haus schaut bereits deutlich ordentlicher aus. Allerdings – was mache ich mit den ganzen Kästen, den 5 Kellerräumen, der Garage, dem Gartenhäuschen? Die wollen alle auch mal auf Vordermann gebracht werden und da würde ich jeweils locker einen halben Tag veranschlagen. Ich werde wohl nicht drum herum kommen……und andere wahrscheinlich auch nicht, wenn sie Ordnung haben wollen. Jeder muss für sich selbst das richtige Maß finden, mit dem er zufrieden ist. Ich glaube aber nicht, dass sich ein erfülltes Leben und ein sauberes Daheim gegenseitig ausschließen. In diesem Sinne

  48. Ich bin überrascht, daß es in der jüngeren Generation noch Hausfrauen gibt die sich die Arbeit so einteilen wie es schon meine Oma gemacht hat! Dabei war meine Oma eine vielbeschäftigte Frau! Sie war zwar,, nur Hausfrau” aber eben auch Mutter und Oma sie hat ihren Haushalt nach soeinem Plan geputzt und hatte 3-4 Tage in der Woche Zeit meiner ,, chaotischen” Mama in ihrem Einfamilienhaus und uns 3 Kindern beim sauber machen und Ordnung halten zu helfen! Dazu gehörte auch ein 1300 qm großer Garten mit Verarbeitung und Ernte der Gartenerzeugnissen! Und ehrlich Oma hatte trotz aller Aufgaben immer Zeit für uns! Ich denke, es geht einfach darum, daß man sich gut organisieren können sollte, dann schafft man alles etwas leichter! LG und frohes Schaffen Anna

  49. Wirklich schade, wie sich manche hier auslassen. An dieser Stelle meine ich vor allem jene, die unsachlich und beleidigend sind. Es wird sich teilweise über Dinge aufgeregt, die im eigenen Kommentar selbst gemacht werden (und da meine ich nicht nur Rechtschreibfehler).

    Mal an alle Kritiker und jene die hier mit Vorurteilen andere verteufeln: Ich bin mit drei Kindern in Vollzeit auf der Intensivstation im Schichtdienst arbeiten und sage, tägliches Putzen ist realisierbar. Realisierbar ohne dabei seine Kinder zu vernachlässigen, wie bereits Beschimpfungen kamen.

    Mehr noch tägliches Putzen schafft noch mehr Zeit für seine Kinder und seinen Partner und ich denke, das war auch gemeint. Wie beschrieben, sollte der Plan auf jeden persönlich angepasst werden und richtig, irgendwann ist er überflüssig, weil es funktioniert. Dann ist einfach ein bisschen mehr Struktur erreicht und davon profitieren alle….die Kinder, der Partner, die Wohnung. Prima!

  50. Ich geb’s zu, ich putze auch nach Bedarf. Meinen Müll muss ich z. B. jeden zweiten Tag raus bringen, bei einmal die Woche stinkt’s hier wie Hölle. Wäsche wird gewaschen, wenn die Tonne voll ist, je nachdem, wann Junior seine Berge aus dem Zimmer holt.
    Meine Wände lasse ich in Ruhe, da wedel ich nicht ständig drüber, davon werden sie nicht besser. Ist irgendwo ne Spinnwebe, wird sie weg gesaugt. Fenster nach Bedarf, auf der Wetterseite öfter als auf der anderen, da wird es nicht so schnell schmutzig.
    Wohne mit meinem Pubertier in 3 Zimmern und gehe arbeiten. Und tatsächlich mache ich abends keinen Finger mehr krumm, wenn ich halb sechs nach dem Essen und Küche aufräumen dann endlich mal auf der Couch sitzen kann. Da ist mir ziemlich egal, welchen Tag wir haben, dann hab ich Feierabend 🙂
    Ich mach halt immer mal ein bisschen, das langt. Man sieht, bei uns wird gelebt und trotzdem kann überraschend Besuch kommen, ohne dass ich mich schämen muss.
    Das Bad packe ich übrigens jeden Abend nochmal an, bevor ich schlafen gehe. Kurze schnelle Reinigung, einmal die Woche wird dann gründlich geputzt.
    Ich fühle mich in sterilen Wohnungen, die aussehen, wie aus einem Katalog, auch nicht so wohl. Dafür ist mir meine Zeit auch zu schade. Mein Lebensinhalt besteht nicht aus putzen, sofern LEBEN 🙂
    Habt alle ein schönes Wochenende, seid nett zueinander und tut, wonach euch ist. Und viel Spaß beim putzen 🙂

  51. Wer sagt, dass man im privaten Bereich einen Plan stets 100 %ig befolgen muss? So „erwachsen“ sollten doch alle, die hier mitlesen, sein? Und wer glaubt, keinen Plan für seine Arbeiten im Haushalt zu benötigen, nun …. der hat ja die Freiheit, auf eine andere Site mit anderen Themen zu wechseln – oder??? Jedenfalls ist jedes böse Wort hier absolut fehl am Platz.
    Jeder Mensch ist „anders gestrickt“, viele brauchen einen festen Plan um zu funktionieren, adere werden von festen Plänen eher abgeschreckt (so wie ich …). Ich meine mein Haus so weit im Griff zu haben, dass mich jederzeit jemand besuchen kann, ohne dass ich das Bedürfnis habe im Erdboden versinken zu müssen. Und außerdem: Wenn jemand meint, mich nicht besuchen zu mögen, weil es bei mir nicht ordentlich und sauber genug ist, der muss dann eben wegbleiben – sehe ich dann nicht als Verlust.
    Ich bin jetzt seit fast 5 Jahren Witwe und habe begreifen müssen, dass es ganz bestimmt wichtigere Dinge gibt als Putzen, wenn man stattdessen gemeinsame Zeit verbringen könnte. Die Aufgaben im Haushalt „laufen ja leider nicht weg“, sie bleiben. Im Gegensatz dazu vielleicht der Partner nicht oder Kinder verlassen aus beruflichen oder privaten Gründen den Familienverband. Daher wird meine Priorität immer das Gespräch mit meinem Sohn oder einem spontanen Besucher sein und nicht der in der Ecke wartende Staubsauger, die abgelaufene Waschmaschine/Trockner oder die evtl. Staubschicht auf dem Bücherregal. Und bisher sind alle meine Besucher wieder zu mir gekommen. Also kann es so ganz falsch nicht gewesen sein?
    Aber ich bin ganz sicher, dass die Haushaltspläne von Michelle vielen eine Hilfe sein können, ihre Aufgaben zu bewältigen, sich ggf. einen auf sie zugeschnittenen eigenen Plan zu entwickeln.
    Mein Standardspruch: „Wir leben in einem freien Land“ (vergleichsweise trifft das für uns hier auf jeden Fall immer zu), in dem glücklicherweise jeder nach seiner Fasson „selig“ werden kann, schließt die Freiheit ein, mehr oder weniger zu putzen mit oder ohne Plan. Ich habe jedenfalls für mich beschlossen, jede Gelegenheit zu nutzen, mit Freunden Zeit zu verbringen, mir Freude im Leben zu verschaffen, lohnende Erlebnisse zu haben und da interessiert mich vorrangig nicht der Staub auf dem Bücherregal oder der volle Wäschekorb. Aber das ist eben meine ganz persönliche Einstellung und ganz sicher nicht auf jeden und jede Situation zu übertragen.

  52. Liebe Michelle,

    erst einmal vielen Dank für Deinen Beitrag und dass Du uns Einblick gibst, wie man einen nahezu perfekten Haushalt führen kann!
    Dass Du Deinen sehr gründlichen Haushaltsplan so auch umsetzen kannst, arbeiten gehst UND noch für Deine Kiddies Zeit und Geduld hast, dafür hast Du meiner Meinung nach ganz großen Respekt verdient!

    Vorab zu dem viel kritisierten Titel: Bedarf ist m. E. n. ein schwieriger Begriff, da er sich von Bedürfnis ableitet und das sieht nun mal bei jedem anders aus – allerdings kann man hier auch sehr kleinkariert sein!
    Ich denke, dass inhaltlich super rüberkommt, was Du mit Deinem Artikel sagen möchtest!

    Für mich – ich bin leider sehr chaotisch und lasse immer alles überall stehen – ist so ein Haushaltsplan ein absolutes Muss!
    Ich hatte bereits einen ähnlichen und habe diesen nur halbwegs gut genutzt – ich hatte mir zu viele Aufgaben gegeben, was letztendlich eher abgeschreckt hat, da trotz viel Arbeit noch immer viel zu tun war. Folglich habe ich Arbeiten dann doch nicht erledigt und schlussendlich sah´s fast wieder wie vor dem Plan aus.

    Jetzt habe ich mir einen ziemlich einfachen Plan erstellt (täglich drüber wischen und 1x/ Woche gründlich putzen in Bad und Küche; tgl. grob und 1x/ Woche gründlich saugen; 1x/ Woche wischen; sonst nur Oberflächen und Böden freiräumen; 2x/ Woche Wäsche; Fenster putzen und Betten beziehen nach Bedarf), bei dem aber auch die Kiddies (7 & 8 Jahre) miteinbezogen werden. Diesen habe ich mit Kästchen zum Abhaken versehen und laminiert – so kann man Häkchen sammeln (die Kinder lieben es und sind voller Elan dabei!) und mein Mann kann nicht mehr die Ausrede nutzen, er wisse nicht, was zu tun sei! 😉
    Ich hoffe, diesem Plan konsequent (bei mir ein gaaanz schwieriges Thema 😉 ) folgen zu können und freue mich, in Blogs wie Deinem, Tipps zu finden, mein Umfeld schöner und lebenswerter zu gestalten. Denn so, wie es bisher bei uns aussah, nimmt mir viel Kraft und Lebensfreude (immer ins Chaos heimkommen, keine Unterstützung etc.)!

    Ganz herzliche Grüße und weiter so!

    Johanna

  53. ich putze immer nach plan. mein plan heißt bedarf.
    und noch was zur rechtschreibung: wer einen text nicht versteht, weil fehler vorhanden sind und derjenige die fehler nicht kompensieren kann, der kompensiert sein unvermögen vielleicht mit pöbelei?

  54. Ich frage mich wie man als Mutter mit 2 Kindern & vermutlich Ehemann mit einem Waschtag auskommt? Wir sind zu dritt und mein Sohn wir mit Stoffwindeln gewickelt – unsere Waschmaschine läuft fast täglich. Da wir aus Umweltgründen keinen Trockner haben muss die Wäsche auf und auch wieder abgehängt werden. Das nimmt jeden Tag einiges an Zeit in Anspruch. Und was ist mit fegen gemeint? Mit einem Besen kehren????? Da benutzt man doch leichter den Staubsauger oder?? Und schauen Ihre Nachbarn nicht schräg, wenn Sie am Sonntag beginnen die Hofeinfahrt zu kehren und im Garten zu werkeln? Sonntag ist Familientag.Grüsse

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