7 Dinge die du Sonntags erledigen solltest (Mit Gratis Liste)

Für mich ist Sonntag der erste Tag der Woche. An diesem Tag starte ich eher entspannt die Woche vor allem mit Planung und Vorbereitung für den Montag. Dadurch kann ich mich am Montag auf die richtige Arbeit konzentrieren und halte mich nicht an Kleinigkeiten auf. Damit der Montag auch wirklich entspannter los geht, erledige ich diese 7 Dinge am Sonntag:

  1. Was muss in der kommenden Woche alles erledigt werden? All die Dinge schreibe ich mir auf, zunächst noch ohne Struktur um erst einmal einen überblick zu erhalten. Am Ende des Beitrags findest du dazu eine gratis To Do Liste zum Ausdrucken.
  2. Sonntag ist Putztag. All die Dinge die ich unter der Woche nicht sauber machen konnte, werden sonntags erledigt. Ich selbst verteile die wöchentlichen Aufgaben nicht gleichmäßig, sondern erledige sie grundsätzlich sonntags. Allerdings ist mein Mann sonntags auch arbeiten weshalb wir diesen Tag sowieso nicht als Familientag nutzen können.
  3. Mahlzeiten planen und gegebenenfalls auch vorbereiten. So erspart man sich das tägliche “was Koch ich denn heute?”. Dabei versuche ich Mahlzeiten die längere Vorbereitungszeit benötigen so zu legen (z.B Sauerbraten der eingelegt werden muss), dass ich sie sonntags vorbereiten kann.
  4. Papierkram und Mails werden sonntags vorbereitet und ausgemistet. Oft sammle ich die Post unter der Woche einfach nur weil keine Zeit fürs durchlesen bleibt. Am Sonntag nehme ich mir dann den Stapel vor, lese ihn durch, sortiere ihn (Müll, abheften, beantworten) und beantworte sie. Am Montag muss ich dann nur noch einen Stapel Briefe in den Briefkasten werfen.
  5. Das Frühstück für Kindergarten , Schule und Arbeit vorbereiten. Der Montag morgen lädt oft zum verschlafen ein. Sollte es dazu kommen, ist es praktisch wenn man die fertigen Brotdosen nur schnell aus dem Kühlschrank holen muss.
  6. Fehlt noch was? Schreibe dir eine Liste auf der alles steht, was du in der kommenden Woche noch kaufen musst. Nicht nur die Lebensmittel die du vielleicht vergessen hast, sondern auch andere Dinge die du noch benötigst (Blumen für den Garten? Ist der Drucker wieder leer?)
  7. Ich Zeit! Wie wäre es mit einem Bad? Müssen die Nägel gestutzt werden und was ist mit der Rasur oder den Augenbrauen? All das lässt sich am besten sonntags erledigen um es unter der Woche nicht schnell irgend wie machen zu müssen.

Probier es einfach mal aus und du wirst sehen, deine Woche wird gleich viel entspannter ablaufen. Hier nun wie versprochen die Liste zum Ausdrucken.

Big To Do Liste

21 Kommentare zu „7 Dinge die du Sonntags erledigen solltest (Mit Gratis Liste)“

  1. Hallo Hausmutter!
    Ich bin auch Hausfrau, bin allerdings einiges älter als du und habe 6 Kinder. Wenn du sonntags so viel im Haushalt machst, was machst du denn solange mit deinen Kindern?
    Bei uns ist der Sonntag der Familientag. Vormittags gehen wir zusammen in die Kirche, und nachmittags unternehmen wir etwas. Auf deiner Sonntagsliste fehlt mir etwas für die Seele.

    Liebe Grüße!

  2. Hallo Hausmutter!
    Ich bin auch Hausfrau, bin allerdings einiges älter als du und habe 6 Kinder. Wenn du sonntags so viel im Haushalt machst, was machst du denn solange mit deinen Kindern?
    Bei uns ist der Sonntag der Familientag. Vormittags gehen wir zusammen in die Kirche, und nachmittags unternehmen wir etwas. Auf deiner Sonntagsliste fehlt mir etwas für die Seele.

    Liebe Grüße!

  3. Hallo
    Da mein Mann sonntags immer arbeitet, ist für uns Samstag der Familientag. Meine beiden sind meistens draußen oder helfen sogar mit. Allerdings brauch ich für all diese Dinge nur einen Vormittag und den Abend. Bei vier Personen fällt halt weniger Arbeit an als bei euch mit 8 Personen.
    Liebe Grüße zurück

  4. Hallo
    Da mein Mann sonntags immer arbeitet, ist für uns Samstag der Familientag. Meine beiden sind meistens draußen oder helfen sogar mit. Allerdings brauch ich für all diese Dinge nur einen Vormittag und den Abend. Bei vier Personen fällt halt weniger Arbeit an als bei euch mit 8 Personen.
    Liebe Grüße zurück

  5. Hallo Michelle, meine Zeit da ich als Mutter gefordert wurde ist für mich vorbei, meine Tochter ist selber schon Mutter und ich wieder in Teilzeit berufstätig. Mit Haushalt, Garten und Ehrenamt trotzdem sehr beschäftigt, trotzdem versuche ich Sonntags nicht zu arbeiten. Gottesdienstbesuch, einfaches Kochen und dann Zeit für Familie und mich. Die von dir erwähnte Planung mache ich immer am Samstag Abend. Ich mache aber auch keinen Blog der sicher einiges an Zeit in Anspuch nimmt.
    Aber ich mache auch solche Pläne, nicht ganz so umfangreich wie du. Ich habe mir schon vor Jahren ein Karteikartensystem angelegt und profitiere noch heute von der Arbeit damals.
    Liebe Grüße

  6. Hallo Michelle, ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum Du so betonst, dass Du diese Dinge am Sonntag erledigst. So unterscheidt sich der Sonntag in keiner Weise von den anderen Tagen, außer dass die Kinder nicht in Kindergarten und Schule sind. Aber das wäre ja eher ein Vorteil, denn so wären sie wenigstens beschäftigt und müssten am Sonntag nicht auf ihre, an diesem Tag , vielbeschäftigte Mutter verzichten.
    Ich bin sicherlich um einiges älter, meine Kinder sind groß. Aber lass Dir gesagt sein; wenn Du soviel Zeit mit perfektem Mutter- und Hausfraudasein verbringst, wirst DuDir irgendwann die frage stellen, ob Du nicht vieles im Leben versäumt hast.

  7. Hallo Michelle,
    vielen Dank für deine Tipps.
    Ich halte das für ganz effektiv die “To Do’s” aufzuschreiben, so hat man den Kopf frei und kann evtl. die Eisenhower Methode anwenden.
    Dafür benötigt man aber einen Augenblick Ruhe, der oft langweilige Sonntag ist daher ideal.
    Das was andere am Samstag machen, machst Du am Sonntag, das finde ich nicht verwerflich.
    Einen Wochenplan zu erstellen ist definitiv sinnvoll und auch da können die Kinder mit eingebunden werden.
    Die einen machen den Papierkram Sonntags, die anderen machen ihn unter der Woche, aber es muss eben gemacht werden. Deswegen müssen die Kinder da einmal alleine spielen, ab einem gewissem Alter kann man das auch erwarten.
    Ich selbst mache den Papierkram nachts, bei absoluter Stille schafft es sich schneller.
    Aber da denke ich bin ich eher die Ausnahme.
    Eine Steuererklärung fange ich nicht nachts an, dafür brauche ich einen Sonntag wo mein Kind bei Oma und Opa ist.
    Das Schulbrot bereiten wir ebenfalls am Abend vorher zu, allerdings jeden Tag.
    Auch hier kann man die Kinder mit einbinden.
    Unter der Woche abends finde ich es schwierig Wellness einzubauen, deswegen stimme ich da voll und ganz zu dies am Sonntag zu tun.
    Da kann man auch mal vormittags ins Bad.
    Die Kommentare sind für mich hier nicht nachvollziehbar, da bei mehreren Punkten die Kinder dabei sind.
    Und für die Seele ist da auch viel dabei – Entspannung im Kopf durch Planung im Voraus und das man auch mal für 1 Stunde an sich denken darf und auch soll und z.b. sich intensiv im Bad pflegt, eine Haarkur mit Einwirkzeit.
    Der letzte Kommentar hier ist in meinen Augen keine konstruktive Kritik.
    Bleib so wie du bist Michelle.

  8. Ich lese diese Tipps mit großem Zwiespalt. Einerseits ist es super wenn man organisiert ist. Wobei ja jeder andere Zeitabläufe hat. Ich bin eher unorganisiert. Meine Mutter war so eine Planerin und war immer gestresst wenn ihr was zwischen ihre verplanten Zeiten kam. Als Kind war das nicht so toll weshalb ich mir vorgenommen hatte es anders zu machen und das habe ich getan. Ich erledige und erledigte die meisten Aufgaben wenn die Kids im Kindergarten später in der Schule oder beim Studieren waren. Waren die Kinder zuhause wurden erst die Dinge gemacht wobei sie mich bauchten oder wollten. Ich habe mir geschworen egal was auf dem Plan steht die Menschen gehen vor. Ich bin 67 Jahre alt und ich lasse alles stehen und liegen und wenn es ein halb geputztes Fenster ist, wenn Mann Kinder oder Freunde etwas unternehmen wollen. Fenster kann man immer putzen, aber Zeit mit jemand zu verbringen ist mir wichtiger. Trotzdem ist mein Haushalt ziemlich in Ordnung. Ich kann aber über einiges wegsehen wenn ich dafür mit meinen Kindern oder heute meinem Mann was unternehmen kann. Ich bin immer skeptisch wenn Menschen zu durchorganisiert sind. Ich brauche und liebe Spontanität und Flexibilität. Das ist keine Kritik nur ein kleiner Denkanstoß

  9. Hallo Michelle,
    so wie ich das raus gelesen habe, bist du hauptberuflich Hausfrau.
    Bleibt denn bei Dir unter der Woche soviel Arbeit liegen, dass du selbst am Sonntag noch Dinge erledigen musst?
    Ich persönlich gehe arbeiten (30 h) , habe aber nur ein Kind. Auch ich mag es aufgeräumt und sauber zu Hause, dennoch versuche ich am Wochenende etwas schönes und vor allem auch etwas mit meinem Kind und Mann (wenn er nicht gerade arbeitet) zu unternehmen, die Oma zu besuchen oder auch mal ins Kino o.ä. zu gehen.
    Ich kann Dir nur raten auch mal 5 gerade sein zu lassen und das Leben zu leben und nicht alles zu planen, da du nur dieses eine hast!
    Sei lieb gegrüßt

  10. Der Kommentar von Margit (26.11.) spricht mir aus der Seele!
    Liebe Michelle denke darüber nach und genieße die Zeit mit den lieben Menschen um Dich herum, denn man weiß nie wieviel Zeit man miteinander auf dieser Erde hat.

  11. Nein, ich will nicht generell nach Listen arbeiten und schon gar nicht am Sonntag welche aufstellen. Mein Haushalt hat auch 45 Jahre ohne eine so detaillierte Planung überstanden, ohne dass das Chaos einen überraschenden Besucher so nachhaltig getroffen hat, dass er rückwärts das Weite suchte. Einem Haus sollte man ansehen, dass Menschen darin leben, lieben, arbeiten, Hobbies nachgehen …. und dabei Spuren hinterlassen, geordnete und auch mal völlig chaotische. Aber jeder Besucher wird bei mir freundlich aufgenommen und für einen Schwatz mit einem Kaffee/Tee und Biskuit reicht es mindestens. Und wenn der Staubsauger dann gerade den Weg an seinen angestammten Platz noch nicht gefunden hat und das Tablett mit dem Frühstücksgeschirr noch in der Küche steht, dann ist das eben so. Es hat beim Klönen noch nie gestört. Aber wir hatten ein gutes Gespräch, haben uns aneinander und über einander gefreut, nehmen den Rest des Tages mit neuem Schwung in Angriff und denken dabei an die überraschende gemütliche Stunde miteinander.

  12. Nein, ich will nicht generell nach Listen arbeiten und schon gar nicht am Sonntag welche aufstellen. Mein Haushalt hat auch 45 Jahre ohne eine so detaillierte Planung überstanden, ohne dass das Chaos einen überraschenden Besucher so nachhaltig getroffen hat, dass er rückwärts das Weite suchte. Einem Haus sollte man ansehen, dass Menschen darin leben, lieben, arbeiten, Hobbies nachgehen …. und dabei Spuren hinterlassen, geordnete und auch mal völlig chaotische. Aber jeder Besucher wird bei mir freundlich aufgenommen und für einen Schwatz mit einem Kaffee/Tee und Biskuit reicht es mindestens. Und wenn der Staubsauger dann gerade den Weg an seinen angestammten Platz noch nicht gefunden hat und das Tablett mit dem Frühstücksgeschirr noch in der Küche steht, dann ist das eben so. Es hat beim Klönen noch nie gestört. Aber wir hatten ein gutes Gespräch, haben uns aneinander und über einander gefreut, nehmen den Rest des Tages mit neuem Schwung in Angriff und denken dabei an die überraschende gemütliche Stunde miteinander.

  13. Ja, es wird wie es aussieht ein langer Kommentar gewünscht. Daher kopiere ich nun meinen obenstehenden Kommentar hier noch einmal ein, was hoffentlich klappt:

    Nein, ich will nicht generell nach Listen arbeiten und schon gar nicht am Sonntag welche aufstellen. Mein Haushalt hat auch 45 Jahre ohne eine so detaillierte Planung überstanden, ohne dass das Chaos einen überraschenden Besucher so nachhaltig getroffen hat, dass er rückwärts das Weite suchte. Einem Haus sollte man ansehen, dass Menschen darin leben, lieben, arbeiten, Hobbies nachgehen …. und dabei Spuren hinterlassen, geordnete und auch mal völlig chaotische. Aber jeder Besucher wird bei mir freundlich aufgenommen und für einen Schwatz mit einem Kaffee/Tee und Biskuit reicht es mindestens. Und wenn der Staubsauger dann gerade den Weg an seinen angestammten Platz noch nicht gefunden hat und das Tablett mit dem Frühstücksgeschirr noch in der Küche steht, dann ist das eben so. Es hat beim Klönen noch nie gestört. Aber wir hatten ein gutes Gespräch, haben uns aneinander und über einander gefreut, nehmen den Rest des Tages mit neuem Schwung in Angriff und denken dabei an die überraschende gemütliche Stunde miteinander.

  14. Liebe Michelle,
    Ich finde es super so wie du es machst. Jeder soll sich die Zeit so einplanen wie er kann.
    Bin aber auch ganz mit Margrit einverstanden, Menschen gehen vor. Obwohl heutzutage dies die wenigsten so sehen, lieber Zeit für Schwimmbad und 3 mal Ferien im Jahr um möglicht noch mehr Stress zu haben. Die meinsten Leute arbeiten Ehefrau und Mann, aber vielleicht könnte ja jeder bischen arbeiten, oder vielleicht auch nur der Mann und die Frau erledigt alles zu Hause. So ist die ganze Familie weniger gestresst, weil man der Familie den Rücken frei hält. Die Kinder sollen aber dennoch zur Selbständigkeit erzogen werden. HEute haben wir eine Gesellschaft, welche nur immer mehr will und vorallem auch immer perfekt da stehen will vora llen anderen. Ich brauche das nicht, jeder ist so wie er sich am besten geben kann und machen kann was für ihn stimmt. Immer alles erledigt haben zu wollen ist nur ein Problem in unseren Köpfen, wie z.B. Bettwäsche jede Woche wechseln (ist nicht nötig) Fenster 4 Mal im Jahr putzen ist nicht nötig. Man kann aber ein bischen minimalistischer LEben mit weniger viel mehr Freizeit haben, das fängt bei den unötigen Sachen zu kaufen, und möglich auch konpliziert zu kochen. Es gibt so einfache Wege alles schneller und effizienter zu erledigen und nicht immer mit dem Strom zu schwimmen. Aber eben ich habe so ein bischen Frieden in meiner Seele gefunden, aber ist nicht immer einfach weil alles drum herum immer nur in einem stetigen Stress steht und auch Sachen spontan machen zu wollen klappt nicht immer. Bei mir ist aber alles spontan, bis auch Flüge, bzw. Arztermine und evtl. Coiffeur, wo man halt nicht ohne Terminierung was machen kann, was dann halt vielleicht auch nötig ist. Aber eben jedem das Seine.

  15. Liebe Michelle &Co.
    Ja, ich habe auch einen Riesenschreck bekommen als ich deine 7 ToDo’s gelesn habe. S i e be n …. das liest sich ganz putzig, aber dann der Inhalt dazu: Traktandenliste der kommenden Woche erstellen ok, aber Putztag? UND Vorkochen UND Büro?
    Das finde ich auch happig!!! Aber jeder so wie er mag.
    Ich hielt und halte mir den Sonntag -jetzt wo die Jungmannschaft “ausgeflogen” ist sowieso -auch gern zum Faulenzen, Freunde besuchen oder Wellnessen frei… und erledige Unerledigtes am Samstag.
    Einen Tag in der Woche muss man/ICH wirklich abschalten und Zeit für Mitmenschliches haben.
    Ich hätte sonst das Gefühl, ferngesteuert am eigentlichen Leben vorbeizuleben. Aber ich kenne auch einige-besonders Frauen- die nur dann glücklich sind, wenn sie permanent beschäftigt sind.
    Wie gesagt, jeder soll so leben, wie er es am besten kann.
    Einige haben ihre Todos auf dem Papier, andere im Kopf..und wieder andere kommen prima mit ihrem kreativen Chaos klar.
    Dein Titel impliziert in der Tat eine Art Gebot: DU solltest… heisst aber genausogut:”du kannst es auch lassen”🤫…
    Liebe grüsse D

  16. Naja, also ich finde, meine Vorrednerinnen übertreiben hier auch teilweise. In den 7 Punkten ist ja nicht angegeben, wie viel Aufwand das tatsächlich ist. Eine To-Do-Liste schreiben kann auch eine schnelle Sache sein. Man muss ja nicht jede Kleinigkeit und vor allem keine Routine-Arbeiten wie Einkaufen aufschreiben. Wenn da nur drauf steht: Zahnarzt Termin machen, Geschenk für Oma kaufen,…dann ist das ja keine “Arbeit“. Ich persönlich mache diese Liste kontinuierlich, sodass alles immer dann drauf landet, wenn es mir einfällt. Dann ist der Kopf frei. Noch schneller geht das mit den Sachen, die noch fehlen. Welche “Arbeit“ muss man da machen? Das ist sowas, wie “Neue Batterien kaufen“. Genauso ist es mit der Essensplanung. Das machen die meisten doch auch sowieso, einen Einkaufszettel schreiben. Will man nur einmal in der Woche einkaufen gehen, sollte man grob wissen, was es zu essen geben wird. Aber ist das “Arbeit“? Man kann ja schon mal bei/nach dem Familienfrühstück absprechen, wer Ideen oder Wünsche hat und gleich alles notieren. Das ist jetzt auch keine Sache, bei der man Zeit mit den Kindern verschenkt. Im Gegenteil. Die sind vielleicht ganz gerne in solche Entscheidungen eingebunden. Am Sonntagmorgen oder Sonntagabend die Post zu öffnen, wegzuwerfen was unnötig ist und am Abend die wichtigen Sachen anzuheften, bzw zu beantworten klingt für mich auch nicht viel. Mal ehrlich, wie viele Briefe bekommt man so über die Woche? Und wie viele davon erfordern eine Aktion? Also bei mir wären das vermutlich 3-4 Blätter zum abheften und 2 Online-Überweisungen. Das sind 5 Minuten zu tun. Wenn man das Frühstück eh immer am Abend vorbereitet, was den Morgen enorm entlastet, hat damit auch keine spezielle “Sonntagsaufgabe“. Mit den Kindern zusammen, lernen sie, dass sich sowas nicht von allein macht und man hat auch keine Familienzeit verschwendet.
    Bis jetzt sehe ich keine riesigen Zeitfresser, die den Sonntag versauen. Nun hat Michelle geschrieben, dass sie am Sonntag putzt. Ihr Vorschlag ist “alles, was man unter der Woche nicht geschafft hat“. Wie viel das ist, hängt an jedem Einzelnen. Und auch hier können die Kinder mithelfen. Dann wachsen sie nicht in dem Glauben auf, dass das nichts mit ihnen zu tun hat. An welchem Wochentag man das macht, sollte jeder für sich entscheiden. Ich verbringe auch am Samstag Zeit mit meinen Liebsten. Wenn die Woche anstrengend war, will man erst mal Pause. Und wenn mein Mann während der Woche viel Arbeit hat, wollen die Kinder auch nicht bis Sonntag warten, um Zeit mit ihm zu verbringen.
    Am Ende macht es doch jeder so, wie es für seine Situation am besten passt.

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